Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Kerstin Scholz posiert mit ihren sechs Medaillen. z.V.g.
Athletinnen und Athleten aus 26 Nationen gingen im Olympic Oval an den Start, die Schweiz war mit drei Startenden vertreten. Die Gossauerin Kerstin Scholz trat in 6 der 9 Health QiGong Formen an und brachte fünf brozene und eine silberne Auszeichnung nach Hause.
Gesundheits-QiGong Trotz eines kürzlich zugezogenen Schädel-Hirn-Traumas mit Nackenstauchung und Wirbelbänderzerrung reiste Kerstin Scholz nach Kanada. «Ich war kurz vor dem Start der intensiven Vorbereitungsphase für das Turnier, als es passierte. Meine Ärztin verpasste mir bis auf weiteres Trainingsverbot und meinte, ich solle mich nicht bewegen, nicht stehen, nicht sitzen, einfach nur liegen. Also trainierte ich im Liegen», erzählt Scholz. Zwei Wochen vor dem Turnier erhielt Scholz schliesslich grünes Licht, um das Training wieder aufzunehmen. Am Wettkampf selbst musste die Gossauer gleich zum Auftakt eine wirbelsäulen- und nackenbetonte Form zeigen. Am Nachmittag folgte die Form BaDuanJin, in der Scholz 2023 Vizeweltmeisterin geworden war. Am zweiten Tag folgte stündlich eine Form. «Es ist sehr anstrengend und eine Herausforderung, den Fokus zu halten. Und wenn du da so stehst früh morgens, kaum geschlafen hast, Schmerzen hast, dich nicht richtig vorbereiten konntest, sich dir vor Aufregung der Magen dreht und du noch sechs Formen vor dir hast, fragst du dich ob es wirklich eine gute Idee war, sich für so viele Formen registriert zu haben», erzählt Scholz. «Vom athletischen Standpunkt her bin ich mit meiner Leistung unter den gegebenen Umständen zufrieden. Bei zwei Disziplinen war ich z.B. trotz Verletzung nur 0,01 und 0,02 Punkte hinter der Silbermedaille. Scholz holte abermals den Vize-Weltmeistertitel in der Disziplin BaDuanJin und fünf Bronzemedaillen. ⋌pd/tb
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