Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Die Stadt Gossau und die Familie Marty luden zur Informationsveranstaltung über die geplante Entwicklung des Eisenringsareals. Bild: pd
Gossau plant ein neues Stadtquartier. Der nächste Schritt ist der Rahmensondernutzungsplan. Die Eigentümer wollen zunächst das Firmenareal der Gebr. Eisenring AG entwickeln.
Arealentwicklung Auf dem Eisenringareal in Gossau geht die Planung in die nächste Runde. Die kantonale Kommission Städtebau hat die bisherigen Arbeiten positiv beurteilt, teilt die Stadt Gossau mit. Nun soll ein Rahmensondernutzungsplan entstehen. Er legt fest, wie das Gebiet bebaut, erschlossen und gestaltet werden soll.
Das Areal liegt zwischen Wilerstrasse, Flawilerstrasse und der SBB-Linie. Es umfasst das Gelände der Gebr. Eisenring AG, bestehende Wohnüberbauungen und unbebaute Flächen. Die Geschwister Marty besitzen das Areal und planen die Entwicklung gemeinsam mit der Stadt Gossau.
Vorgesehen sind Wohnungen und Gewerbeflächen. Dazu kommen Freiräume, Begegnungsorte und eine bessere Erschliessung. Die Grundlage bildet eine städtebauliche Studie, die 2025 vorgestellt und inzwischen weiterbearbeitet wurde. Die kantonale Kommission Städtebau spricht von «sehr guten und zielführenden Ansätzen». Sie unterstützt insbesondere das geplante Vorgehen in mehreren Etappen. Zuerst soll ein Rahmensondernutzungsplan für das gesamte Eisenringareal erarbeitet werden. Er bestimmt die übergeordneten Regeln für Bebauung, Freiräume, Erschliessung und die zeitliche Entwicklung. Danach sollen für einzelne Teilgebiete eigene Sondernutzungspläne folgen. Das Eisenringareal ist im neuen Zonenplan als Schwerpunktzone vorgesehen. Eine solche Zone verlangt für konkrete Bauvorhaben eine Sondernutzungsplanung. Damit sollen die einzelnen Projekte aufeinander abgestimmt werden.
Der Stadtrat hat die bisherigen Arbeiten und das weitere Vorgehen gutgeheissen. Der Rahmensondernutzungsplan soll nach dem aktuellen Zeitplan bis Ende 2027 vorliegen. Danach folgen Mitwirkung und öffentliche Auflage.
Die erste Entwicklung ist auf dem Areal der Gebr. Eisenring AG geplant. Das Unternehmen will seinen Betrieb nach Lenggenwil verlegen. Grund dafür sind fehlende Kapazitäten. Voraussetzung für den Umzug ist unter anderem die gesetzeskonforme Erschliessung des neuen Standorts. Das entsprechende Verfahren läuft.
Für die heutigen Mieterinnen und Mieter ändert sich vorerst nichts. Die Eigentümer teilen mit, dass die aktuellen Planungsschritte keine Auswirkungen auf die bestehenden Mietverhältnisse in den Immobilien der Familie Marty haben. Bis die ersten Bauarbeiten auf dem Eisenringareal beginnen können, dürften noch mehrere Jahre vergehen, teilten die Eigentümer an der Veranstaltung abschliessend mit.
mw/pd
Dieser Überbaungsplan hat einen Haken. Die Verbindungsstrasse zwischen St.Gallerstrasse und Flawilerstrasse wird geschlossen. Das ist im Moment die einzige Entlastungsstrasse für den Gröblikreisel und das Zentrum da viele Autofahrer diese Verbindung nach Flawil und Herisau nutzen. Es ist mir schleierhaft warum die Gemeinde diesem Überbaungsplan zustimmt obwohl ich sie schon angesprochen habe
Monnard Bernard antworten
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